„Shutdown“ trifft Indianerstämme hart


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Mit jedem „Shutdown“ kommen vor allem die Indianerstämme in den USA in Bedrängnis: Sie werden ausschließlich vom Staat versorgt. Gesetze, die das ändern sollen, kommen seit Jahren nicht voran.

Von Arthur Landwehr | tagesschau.de

Es hat viel geschneit im Land der Navajo Indianer. Die Straßen in den Reservaten in New Mexico und Arizona liegen voller Schnee. Seit zwei Wochen ist kein Schneepflug mehr hier durchgefahren. „Der Service wird vom Büro für Indianerangelegenheiten erledigt. Und das passiert gerade nicht. Die Leute sind also eingeschneit und nicht in der Lage, zum Markt zu gehen, um Lebensmittel zu kaufen“, sagt Aaron Payment, Präsident des Nationalkongresses der amerikanischen Indianerstämme. Die Schneepflüge gehören dem Staat – und der hat geschlossen. Die Fahrer sind im unbezahlten Urlaub, bis man sich in Washington auf einen neuen Haushalt einigen kann.

Vom „Shutdown“, der Haushaltssperre, sind die Indianerstämme in den USA so stark betroffen wie kaum jemand sonst. Mit drastischen Auswirkungen.

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