Rettungsschiffe vor Malta – Deutschland will europäische Lösung


Die Lage von zwei deutschen Rettungsschiffen vor Malta bleibt verfahren. Bisher ist unklar, wohin die 49 Migranten kommen dürfen. Die Bundesregierung hofft weiter auf eine europäische Lösung.

tagesschau.de

Die Bundesregierung ist zur Aufnahme der von deutschen Hilfsorganisationen im Mittelmeer geretteten Migranten bereit – allerdings im Rahmen einer „breiten europäischen Verteillösung“. Das sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums.

Derzeit harren 49 aus dem Mittelmeer gerettete Migranten auf den beiden deutschen Schiffen „Sea-Watch 3“ und „Professor Albrecht Penck“ aus. Die Schiffe liegt vor der Küste von Malta. „Insgesamt ist die Lage an Bord mittlerweile sehr angespannt“, sagte Ruben Neugebauer, Sprecher der Organisation Sea-Watch. „Das Land ist zum Greifen nah, dennoch hat die Europäische Union 49 Menschen seit zwei Wochen in Geiselhaft genommen“, kritisierte er.

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