Missbrauchsopfer kritisieren Entschädigungs-Entwurf


Ein Mann betet auf den Knien während eines Gottesdienstes zum Gedenken an die Opfer von Missbrauch durch Kirchenmitglieder © Fabrice Caterini-Inediz (KNA)
Der Eckige Tisch hat Kritik am Entwurf für ein neues Opferentschädigungsgesetz geübt. Für die Opfer sexueller Gewalt durch das Versagen der katholischen Kirche bringe der Gesetzentwurf „eigentlich nichts oder sogar Verschlechterungen“.

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Das sagte der Sprecher Matthias Katsch der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Sonntag. Das sei enttäuschend.

Der Entwurf zeige, dass eine Lösung in der Entschädigungsfrage bei den Opfern der Katholischen Kirche gefunden werden müsse. „Denn auf den Staat können wir uns dabei nicht verlassen“, so Katsch. Zur Initiative Eckiger Tisch haben sich Missbrauchsopfer aus vom Jesuitenorden geführten Schulen zusammengeschlossen.

„Kultur des Missbrauchs“

Auch der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, hatte den Entwurf kritisiert.

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