Wie das Glückshormon unser Essverhalten beeinflusst


Wenn wir Leckereien verspeisen, wird im Gehirn das Glückshormon Dopamin ausgeschüttet. © Stock-colors/ istock
Essen für das Belohnungsgefühl: Der Botenstoff Dopamin reguliert über Belohnungsreize unsere Nahrungsaufnahme. Forscher haben nun herausgefunden, wie genau dies vonstattengeht. Demnach erfolgt die erste Ausschüttung des Glückshormons bereits, wenn leckeres Essen unsere Zunge berührt. Eine zweite Freisetzung erfolgt dann, wenn die Nahrung den Magen erreicht hat. Diese Reaktion ist auch abhängig von unserem persönlichen Verlangen nach dem jeweiligen Lebensmittel, wie das Team berichtet.

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Das als Glückshormon bekannte Dopamin ist ein wichtiger Botenstoff unseres Nervensystems. Es spielt vor allem im Belohnungssystem eine zentrale Rolle und wird zum Beispiel dann ausgeschüttet, wenn wir lang angestrebte Ziele erreichen oder ein Verlangen oder die unmittelbare Aussicht auf Belohnung uns zu einer Handlung motivieren. So mischt Dopamin mit, wenn sich ein Schüler über eine Eins in Mathe freut – aber auch, wenn ein Raucher sich die langersehnte Zigarette ansteckt.

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