Die Filterblase existiert, seit es Menschen gibt


Eli Parisers Theorie von der «filter bubble» ist populär. Doch Studien zeigen: Wer einen klaren politischen Standpunkt hat, der wird diesen nicht so leicht aufgeben – unabhängig davon, mit wem er spricht und was er liest.

Markus Ziener | Neue Zürcher Zeitung

Zum Jahresende konnte auch der deutsche Bundespräsident nicht widerstehen und musste die sozialen Netzwerke als Ursache allen Übels in Haftung nehmen. Immer mehr Menschen, so Frank-Walter Steinmeier in seiner Weihnachtsansprache, zögen sich «in die eigene Blase» zurück, «wo alle immer einer Meinung sind – auch einer Meinung darüber, wer nicht dazugehört». In den sozialen Netzwerken werde gegiftet, gelärmt, täglich empöre man sich. Gräben vertieften sich, wirklich gesprochen werde kaum noch. Die sozialen Netzwerke als Geissel der Menschheit, als Grund für die Polarisierung, die wir allenthalben ausmachen?

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