Europa: Millionen Todesfälle wären vermeidbar


Ernährungsbedingte Todesfälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der WHO-Europazone im Jahr 2016 © MLU
Zu viel Weißmehl und Salz, zu wenig Gemüse: Fast die Hälfte aller durch Herzinfarkt, Schlaganfall und Co verursachten Todesfälle in Europa gehen auf eine unausgewogene Ernährung zurück – und wären damit leicht vermeidbar, wie eine Studie zeigt. Demnach starben im Jahr 2016 allein in Deutschland 160.000 Menschen an den Folgen eines ernährungsbedingten kardiovaskulären Leidens. Dies zeige, dass man das Potenzial einer gesundheitsfördernden Ernährungsweise besser nutzen müsse, betonen die Forscher.

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Herz-Kreislauf-Erkrankungen gelten weltweit noch immer als „Killer Nummer 1“. Trotz aller Fortschritte in der medizinischen Versorgung gehen rund ein Drittel aller Todesfälle auf Herzinfarkte, Schlaganfälle und Co zurück. Ein wesentlicher Grund dafür ist der Lebensstil vieler Menschen. So gehören Bewegungsmangel, Rauchen und ein übermäßiger Alkoholkonsum zu den wichtigsten Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen – das gleiche gilt für eine unausgewogene Ernährung.

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