Theologe Bauer: Religiöses ist säkular – und umgekehrt


Innsbrucker Theologe bei Pastoraltagung: Es braucht auch Ökumene mit Säkularen – Plädoyer für einen „Glauben, der sich weigert, das Fehlen religiöser Zeichen auch für das Fehlen Gottes zu halten“ – Theologin Schweighofer über wachsenden „Ritualmarkt“: Menschen sind Subjekte ihrer eigenen Gottesbeziehung

kathpress

Religiöses und Säkulares vermengen sich, und das nicht erst in der heutigen pluralen, „postsäkularen“ Gesellschaft, sondern bereits in den Grundsätzen des Christentums: Wie der Innsbrucker Pastoraltheologe Christian Bauer bei der Pastoraltagung in Salzburg erklärte, bekennen sich Christen ja zu einem Gott, der „nicht eine Religion schuf, sondern die Welt“, und dessen Heilswille sich eben auf diese ganze Welt erstreckt. Schon allein deshalb empfiehlt Bauer neben der innerchristlichen und interreligiösen Ökumene auch eine Ökumene mit säkularen, „religiös unmusikalischen“ Zeitgenossen, z.B. in Form von Gesprächen am „Kneipentresen“, wie es der aus Deutschland stammende Theologe nannte.

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