US-Journalist Steinfels übt scharfe Kritik an Missbrauchsbericht


Bild: © KNA/Harald Oppitz
Im August hatte der Pennsylvania-Bericht über Missbrauch in der US-Kirche für Fassungslosigkeit gesorgt. Jetzt schreibt der renommierte Journalist Peter Steinfels, dass der Bericht „grob irreführend, unverantwortlich, ungenau und ungerecht“ sei. Ein Einwurf in aufgeheizter Stimmung.

Von Bernd Tenhage | katholisch.de

Der Grand-Jury-Bericht aus dem Bundesstaat Pennsylvania vom August 2018 zum Thema sexueller Missbrauch war ein Dokument des Grauens für die katholische Kirche in den USA. Nun greift ein langjähriger Reporter der „New York Times“ zentrale Aussagen des Untersuchungsberichts in den sechs Diözesen Pennsylvanias an. Teile des Berichts, der eine Vielzahl von Missbrauchsfällen durch Priester belegt, seien „grob irreführend, unverantwortlich, ungenau und ungerecht“, schreibt Peter Steinfels in einem investigativen Artikel für das Magazin „Commonweal“.

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