Islamismus-Experte auf Abwegen


Bild: Faktenfinder.tagesschau.de
Der Frankfurter Journalist Shams Ul-Haq behauptet, undercover in mehr als 100 Moscheen die Radikalisierung von Muslimen aufgedeckt zu haben. Auf Nachfrage verstrickt er sich in Widersprüche.

Von Volker Siefert | faktenfinder

Shams Ul-Haq arbeitet seit mehreren Jahren für verschiedene Medien. In Deutschland nennt er als Kunden unter anderem den „Spiegel“ und das ZDF. In der „Hamburger Morgenpost“ veröffentlichte er im November einen Gastbeitrag. In Österreich soll er für die „Kronen Zeitung“ gearbeitet haben, in der Schweiz für die „Sonntagszeitung“.

Nach eigenen Angaben ist Ul-Haq vor rund 30 Jahren als Flüchtling aus Pakistan nach Deutschland gekommen und will sich über verschiedene berufliche Stationen als Autoverkäufer, Detektiv und Betreiber von Postagenturen in Hessen zum internationalen Experten für Islamismus, Terrorismus, Pakistan und den Iran entwickelt haben. Als Moslem käme er dabei weiter „als deutsche Kollegen ohne diesen Hintergrund“.

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