Militärdekan über die Seelsorge bei der Bundeswehr: Wie bei der Hochseefischerei


Militärseelsorge sei ein bisschen wie Betriebsseelsorge, sagt Militärdekan Monsignore Rainer Schnettker. Die Soldaten würden nicht zuerst über Gottesdienste erreicht, sondern bei alltäglichen Begegnungen auf dem Truppenübungsplatz oder im Einsatz.

DOMRADIO.DE

DOMRADIO.DE: Aus rund 40 Ländern kommen die Soldaten. Und wenn sich Soldaten aus vielen Ländern treffen, dann ist das auch immer ein Zeichen für Verständigung und Frieden. Die Katholische Kirche tut ja einiges dafür: Einmal im Jahr zum Beispiel gibt es auch die internationale Soldaten-Wallfahrt nach Lourdes. Kann man diese Wallfahrt auch als Friedenswallfahrt bezeichnen? Wie würden Sie es einschätzen?

Rainer Schnettker (Leiter des Militärdekanats Köln): Ja, auf jeden Fall. Allein die Ursprünge sind ja schon darin begründet, dass damals nach dem Zweiten Weltkrieg die französische Militärseelsorge international eingeladen hat – eben auch als Wallfahrt der Versöhnung, des Zusammenführens und des Friedens. Von daher ist es bei der großen Internationalität auch heute noch vor allem eine Friedenswallfahrt.

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