Kommission „Ecclesia Dei“ aufgelöst: Papst regelt Dialog mit Piusbrüdern neu


Bild: © KNA (Symbolbild)
Bisher gab es eine eigene Kommission für den Dialog mit der traditionalistischen Abspaltung von der Kirche. Die von Johannes Paul II. gegründete Kommission „Ecclesia Dei“ wird nun abgeschafft, hat Franziskus entschieden. Jetzt ist die Glaubenskongregation direkt am Zug.

katholisch.de

Papst Franziskus hat die Kommission „Ecclesia Dei“ aufgelöst. Sie war bislang für den Dialog mit der traditionalistischen Piusbruderschaft zuständig. Ein entsprechendes Dekret („Motu proprio“) des Papstes dazu veröffentlichte der Vatikan am Samstag. Die Aufgaben der Kommission überträgt der Papst der Glaubenskongregation direkt, da die von „Ecclesia Dei“ behandelten Ziele und Fragen vorwiegend lehrmäßiger Natur seien, heißt es in dem Schreiben mit Datum vom 17. Januar.

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