Leipzig steigt aus der Braunkohle aus


Braunkohlekraftwerk Lippendorf bei Leipzig. Bild: Lutz Feustel/CC BY-SA-3.0
Stadtwerke wollen künftig Fernwärme selbst produzieren. Braunkohlefreunde laufen Sturm

Wolfgang Pomrehn | TELEPOLIS

Im Leipziger Umland und in der sächsischen Landespolitik gibt es seit einigen Wochen große Aufregung. Die Leipziger Stadtwerke haben beschlossen, ab 2023 keine Fernwärme mehr aus dem Braunkohle-Kraftwerk Lippendorf beziehen zu wollen. Stattdessen soll bis dahin ein 150-Megawatt-Gaskraftwerk entstehen, das sowohl die Fernwärmeversorgung übernehmen wie auch Strom produzieren kann.

Dagegen hat sich, wie die Leipziger Volkszeitung schon Mitte Dezember berichtete, eine Allianz aus Vertretern der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie und Lokalpolitikern von Union bis Linkspartei gebildet. Einer der Vorwürfe lautet, dass die „Positionen des Freistaates Sachsen und des Mitteldeutschen Reviers in der aktuellen Strukturwandel-Debatte“ mit dem Leipziger Vorstoß geschwächt würden.

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