Kirchensteuer, Kindergärten, Caritas – weg damit


Die sozialen und medizinischen Dienste müssen um ihrer selbst und der Kirche willen aus dem Komplex der Kirche und der Kirchensteuer entlassen werden

Von Peter Winnemöller | kath.net

Ganz gleich, wie grausam das klingen mag, es ist eine Chance für die Kirche. Man darf den Gedanken durchdeklinieren. Auf dem Neujahrsempfang seines Bistums regte Bischof Gregor Maria Hanke an, über die Zukunft der Kirchensteuer nachzudenken. Er ist wohl der erste Diözesanbischof, der über den „engen Junktim zwischen Geld und Gnade“ sprach. Bischof Hanke ging es dabei um den Glauben, um die Gefahr der „Homöopathisierung des Glaubens“.

Ein Aspekt davon ist das Sozialengagement der Kirche. Der Glaube ist gesellschaftlich nicht einmal mehr in homöopathischer Potenzierung vorhanden. Er ist so weit verdunstet, dass er im Alltag der Menschen keine Rolle spielt. Die Kirche als Arbeitgeber betreibt zahlreiche wertvolle Einrichtungen. Nur eines muss man diesen Einrichtungen bescheinigen: Das Attribut katholisch gebührt ihnen nicht mehr. Zwar herrscht da nominell ein irgendwie katholischer Geist, dieser ist von katholisch deutlich verschieden.

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