Ordensschwester: Kloster nicht mit Psychiatrie verwechseln – „Leben in Stille und Einkehr“


Ordensfrauen beim Stundengebet © Harald Oppitz (KNA)
Es gebe Menschen, die sich vom Klosterleben eine Therapie erhoffen, meint Ordensschwester Ancilla Röttger. Die Vorsteherin der Klarissen in Münster warnt vor falschen Erwartungen – und nennt Änderungswünsche für das neue Regelwerk für Frauenorden.

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Ancilla Röttger (68), Ordensfrau und Vorsteherin der Klarissen in Münster, warnt vor falschen Erwartungen bei einem Eintritt in eine Ordensgemeinschaft wie die der Klarissen. Es gebe durchaus Frauen, „die das Kloster mit einer geschlossenen psychiatrischen Abteilung verwechseln“.

Gesundheitszustand wird geprüft

„Es gibt sogar Ärzte, die psychisch labilen Frauen raten, so eine abgeschlossene Klosterwelt aufzusuchen“, sagte die Ordensschwester am Montag im Interview des Portals katholisch.de. Der Gesundheitszustand einer Bewerberin werde jedoch vor deren Aufnahme „sehr genau geprüft“.

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