Behörden holen Migrantin für Abschiebung aus dem Krankenhaus


Eine Migrantin wird in einer Klinik stationär aufgenommen. Nur Stunden später holt die Ausländerbehörde sie dort ab, um sie nach Italien abzuschieben. Der Flüchtlingsrat spricht von einem Tabubruch.

DIE WELT

Drei Monate nach der gescheiterten Abschiebung einer schwangeren Frau aus der Mainzer Uniklinik ist erneut eine Migrantin auf Veranlassung der Behörden aus einem Krankenhaus geholt worden. Ein Arzt, der die Mitarbeiter der Ausländerbehörde begleitete, habe entschieden, dass es keine Einwände gegen eine Rückführung gebe, teilte die Kreisverwaltung Südliche Weinstraße mit. Der Arzt haben die Reisetauglichkeit bestätigt und die Frau während des Fluges begleitet. Zu Zwischenfällen sei es nicht gekommen.

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