Iranische MEK hat auch Gründung der Ultrarechten spanischen VOX-Partei finanziert


Emblem der Volksmudschahedin. Bild: CC BY-SA-4.0
Nicht nur der Wahlkampf der Ultras 2014 wurde von der iranischen Exilorganisation finanziert, sondern schon die Parteigründung wurde 2013 mit einer Million Euro bedacht

Ralf Streck | TELEPOLIS

Die letzte Zeit hat sich Telepolis mehrfach mit dem Aufstieg der neuen rechtsradikalen spanischen Partei VOX beschäftigen müssen. Die ist nun erstmals in Andalusien in ein Parlament eingezogen, dient der Rechtsregierung als Mehrheitsbeschaffer und konnte deshalb viele ihrer Vorstellungen ins Programm einbringen. Das führte zu erheblichen Protesten, da die rechte Volkspartei (PP) und die Ciudadanos (Cs) damit eine offen rechtsradikale Partei hoffähig gemacht haben (Feministinnen mobilisieren gegen andalussische Rechtsregierung).

Die Cs und PP will der Journalist und Kenner der rechtsextremen Szene Jordi Borràs im Telepolis-Gespräch zwar nicht als ultrarechte Parteien bezeichnen. Aber sie haben mit VOX kein Problem. Beide Parteien führen selbst auch rechtsradikale „Diskurse“ und in diesen Parteien haben rechtsradikale Positionen und Kader fortgelebt. VOX-Chef Santiago Abascal war selbst PP-Mitglied und Amtsträger der Partei.

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