Fleischproduktion: Impfung statt Kastration nicht gewollt?


Bild: faktenfinder.tagesschau.de
Die Kastration von Ferkeln ohne Betäubung ist weiter erlaubt – trotz jahrelanger Debatten. Ministerin Klöckner sagt, ein Grund sei, dass viele Verbraucher Vorbehalte gegen andere Methoden hätten. Stimmt das?

Von Patrick Gensing | faktenfinder

Bereits seit Jahren diskutieren Politiker, Tierschützer und Bauernverbände über die Ferkelkastration. In Deutschland werden jährlich Millionen männliche Ferkel kastriert – ohne Betäubung. Durch die Kastration soll verhindert werden, dass Eber männliche Geschlechtshormone und entsprechende Geruchsstoffe produzieren. Diese können bei der Zubereitung den Geruch und Geschmack von Schweinefleisch verändern.

Frist verlängert

Bereits im Jahr 2008 hatten Deutscher Bauernverband, Verband der Fleischwirtschaft und der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels in der „Düsseldorfer Erklärung“ das Ziel formuliert, auf die betäubungslose Kastration zu verzichten. Die Entwicklung von alternativen Verfahren solle beschleunigt werden.

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