Es bleibt zwei Minuten vor zwölf – Atomwaffen, Klimawandel und Fake-News halten die Weltuntergangs-Uhr auf Rekordstand


Zwei Minuten vor zwölf – so nah an Mitternacht stand die Weltuntergangs-Uhr zuletzt im Kalten Krieg © Timurpix/ thinkstock
Ausnahmezustand bleibt: Die Weltuntergangs-Uhr bleibt offiziell auf dem Rekordstand von zwei Minuten vor zwölf – und signalisiert damit weiterhin akute Gefahr. Als Gründe dafür nennt das Wissenschaftler-Komitee die Bedrohungen durch den scheiternden Klimaschutz sowie die wachsenden Atomwaffen-Konflikte zwischen den USA und Russland sowie dem Iran. Verstärkend aber komme ein „Informationskrieg“ durch Fake-News und absichtliche Lügen führender Politiker hinzu, so die Forscher.

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Seit 1947 ist die Weltuntergangs-Uhr ein Symbol für die Bedrohungslage der Welt. Sie soll zeigen, wie nah die Menschheit daran ist, sich durch Konflikte, Waffen und andere menschengemachte Technologien zu zerstören. Die Entscheidung über den jeweiligen Zeigerstand trifft das Wissenschaftler-Komitee des „Bulletin of the Atomic Scientists“ (BAS). Insgesamt wurde die Uhr schon 24 Mal verstellt – zuletzt im Januar 2018, als sie erstmals seit dem Kalten Krieg wieder den Rekordstand von zwei Minuten vor zwölf erreichte.

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