Junge Berliner Muslime starten mit „Deutscher Islam Akademie“: Kooperation mit Katholiken


Bibel neben Koran: Im „Raum der Stille“ an der Uni Hamburg darf Religion ausgeübt werden – woanders nicht © Christian Charisius (dpa)
Junge Muslime wollen sich in den gesellschaftlichen Debatten mehr Gehör verschaffen. Die Berliner Katholische Akademie leistet mit einer neuen Kooperation nun Schützenhilfe.

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Einem Vorurteil begegnen Katholiken und Muslime oft in ähnlicher Weise: einer Glaubensgemeinschaft anzugehören, die ihren Mitgliedern nur wenig Vielfalt erlaubt. In der Berliner Katholischen Akademie tauschten sich Vertreter beider Religionen am Donnerstagabend über diese Erfahrung aus – und begründeten damit zugleich eine neue Kooperation.

Es war die erste gemeinsame Veranstaltung der katholischen Bildungsstätte mit der „Deutschen Islam Akademie“. Die vor gut einem Jahr begründete Initiative mit Vereinsstatus will neue Wege im Dialog von Muslimen mit Angehörigen anderer Religionen und Weltanschauungen einschlagen, wie die Vorsitzende Pinar Cetin erklärte. Nach Angaben der studierten Politikwissenschaftlerin engagieren sich in Berlin rund 60 junge Muslime für das Projekt, das auch bundesweit ausstrahlen soll. Ein weiterer Kooperationspartner ist die Bundeszentrale für politische Bildung.

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