Forschung in Afrika: Ebola-Erreger in Fledermaus entdeckt


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Seit der Epidemie 2014 und 2015 ist Ebola in Liberia offiziell eingedämmt – doch verschwunden ist das Virus in Afrika nicht. Nun könnte eine Fledermaus neue Erkenntnisse über die Krankheit liefern

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Wissenschaftler haben bei ihren Forschungen über die Ebola-Krankheit das Virus erstmals bei einer Fledermaus in Westafrika nachgewiesen. Die neuen Erkenntnisse könnten Hinweise liefern, wie der Erreger übertragen wird und sich verbreitet.

Tausende Tote in 2014 und 2015

Insgesamt wurden in Liberia Proben von 4000 Fledermäusen entnommen, um ihre DNA zu untersuchen. Das Genom des Tieres, welches das Virus in sich trug, zeigte eine große Übereinstimmung mit dem sogenannten Zaire-Ebola-Virus. Durch diesen Erreger waren bei einer Epidemie in den Jahren 2014 und 2015 rund 11.000 Menschen in Westafrika durch Ebola ums Leben gekommen. Vor allem Liberia, Guinea und Sierra Leone waren von der Krankheitswelle betroffen.

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