Unglück in Brasilien: Staudamm kürzlich von TÜV Süd untersucht – Experten befürchten neuen Bruch


Eine Lawine aus Sand und Schlamm begrub Menschen und Häuser unter sich Quelle: AP/Andre Penner
300 Menschen werden vermisst, mindestens 30 sind wegen des Dammbruchs in Brasilien gestorben. Erst kürzlich soll der Staudamm für Bergbauschutt von Experten des TÜV Süd geprüft worden sein. Experten befürchten nun ein neues Unglück.

DIE WELT

Die Zahl der Toten nach dem Bruch eines Damms für Bergbauschutt in Brasilien ist am Samstagabend auf mehr als 30 Tote gestiegen. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde die Suche nach Opfern unterbrochen, noch immer werden bis zu 300 Menschen vermisst.

Experten befürchten nun einen weiteren Dammbruch. Das Bergwerksunternehmen Vale löste am frühen Sonntagmorgen Alarm aus, nachdem Messungen ein Ansteigen des Wasserspiegels an einem weiteren Staudamm der Anlage angezeigt hatten. Die Feuerwehr erklärte, angrenzende Siedlungen würden geräumt.

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