Das Moralmenü – Moralische Maschinen mit einer Stellvertretermoral


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Die Maschinenethik bringt moralische und unmoralische Maschinen hervor. Die maschinelle Moral ist in der Regel festgelegt; es sind bestimmte Aktionen möglich, andere nicht. Ein alternativer Ansatz ist das Moralmenü.

Oliver Bendel | TELEPOLIS

Über dieses überträgt der Besitzer oder Benutzer seine eigene Moral auf die Maschine. Diese agiert und reagiert so, wie er dies auch tun würde. Die Vorteile und Nachteile werden in diesem Beitrag diskutiert.

Ansätze in der Maschinenethik

Die Maschinenethik ist nicht nur eine reflektierende, sondern auch eine gestaltende Disziplin (Wallach und Allen 2009; Anderson und Anderson 2011). Sie bringt moralische und unmoralische Maschinen hervor, als Konzepte, Simulationen oder Prototypen (Anderson und Anderson 2011; Pereira und Saptawijaya 2016; Bendel 2016c; Bendel 2018b), künftig vielleicht verstärkt in Form von Produkten. Die maschinelle Moral ist überwiegend fest verankert, über Prinzipien bzw. Metaregeln sowie Regeln. Die Maschine ist damit zu bestimmten Aktionen in der Lage, zu anderen nicht (Bendel 2018b). „Maschinelle Moral“ ist wie „moralische Maschine“ ein Terminus technicus, so wie auch „künstliche Intelligenz“.

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