Land will Kooperation mit Ditib bei Gefängnisseelsorge kündigen: „Einfluss dritter Staaten“


In Niedersachsen dürfen hauptamtliche Ditib-Imame nicht mehr als Seelsorger im Gefängnis arbeiten. Das Landes-Justizministerium will die Zusammenarbeit auflösen. Warum wird der Islamverband ausgeschlossen?

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Der niedersächsische Justizvollzug will die gemeinsame Arbeit mit aus der Türkei entsandten Imamen bei der Gefängnisseelsorge beenden. Das teilte das Justizministerium am Dienstag in Hannover mit. Das betreffe alle von der türkischen Religionsbehörde Diyanet beschäftigten und bezahlten islamischen Geistlichen. Eine mit dem deutsch-türkischen Moscheeverband Ditib geschlossene Vereinbarung über die Zusammenarbeit in diesem Bereich sei bereits am Montag gekündigt worden.

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