E-Zigaretten fördern Raucher-Entwöhnung: Verdampfer bringen mehr Raucher zum Aufhören als andere Nikotinersatzmittel

E-Zigaretten als Entwöhnungshelfer für Raucher sind stark umstritten, doch sie scheinen besser zu funktionieren als anderer Nikotinersatz. © patrisyu/ thinkstock
Statt Glimmstängel: E-Zigaretten können Rauchern das Aufhören erleichtern, wie eine neue Studie bestätigt. Mittels Verdampfer gelang doppelt so vielen Teilnehmern die Entwöhnung vom Tabakrauch als mit herkömmlichen Nikotinpflastern oder -sprays. Allerdings: Ein Jahr nach Ende des Rauchens nutzten 80 Prozent der „Dampfer“ noch immer E-Zigaretten, während die Nikotinersatzgruppe ohne Hilfsmittel abstinent blieb.

scinexx

E-Zigaretten verbrennen keinen Tabak, sondern verdampfen eine nikotinhaltige Flüssigkeit. Weil ihr Dampf dadurch keinen Teer und weniger Schadstoffe enthält, gelten sie als gesündere Alternative zum Tabakrauch. Doch auch die E-Zigaretten erzeugen je nach Gerätetyp und Nutzung potenziell schädliche Substanzen und könnten sogar krebserregend sein. Zudem sind die Langzeitfolgen des „Dampfens“ bisher kaum untersucht.

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Evangelikale Gemeinschaft in Luxemburg: Per Whatsapp zur Erlösung

Für jedes Problem gibt es eine Lösung – und ein passendes Gebet. So das Motto des Centre d’Accueil Universel. Die evangelikale Gemeinschaft wächst rasant in Luxemburg. Auch durch cleveres Marketing. Sie setzt auf Flyer, Smartphone-Apps und ein neues Lokalradio.

Von Michèle Zahlen | reporter.lu

Die beiden Familien strahlen die Passanten förmlich an. Vater, Mutter, Tochter und Sohn liegen auf einer perfekt grünen Wiese. Bei perfektem Wetter. Mit einem perfekten Lachen. Dieses allzu perfekte Werbeplakat hängt an einem eher unauffälligen Gebäude mitten in Esch-Alzette. Daneben der Schriftzug „Centre d’Accueil Universel“.

Die Familien zeigen: Wir sind glücklich, unbeschwert, sorgenfrei. Wer das auch werden will, muss einfach nur einen Fuß ins Centre d’Accueil Universel setzen. Die Eingangstür ist direkt nebenan.

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You’re Descended from Royalty and So Is Everybody Else

Image: NAUTILUS
Charlemagne, Carolingian King of the Franks, Holy Roman Emperor, the great European conciliator; your ancestor. I am making an assumption that you are broadly of European descent, which is not statistically unreasonable but certainly not definitive. If you’re not, be patient, and we’ll come to your own very regal ancestry soon enough.

By Adam Rutherford | NAUTILUS

Along with Alexander and Alfred, Charlemagne is one of a handful of kings who gets awarded the post-nominal accolade “the Great.” His early life remains mysterious and the stories are assembled from various sources, but it seems he was born around 742 A.D., just at the time when the Plague of Justinian was dispatching millions at the eastern edge of the moribund Roman Empire. The precise place of his birth is also unknown, but it’s likely to be in a town such as Aachen, now in contemporary Germany, or Liège in Belgium. Even Einhard, his dedicated servant and biographer, wouldn’t get drawn into the specifics of Charlemagne’s early life in his fawning magnum opus, The Life of Charles the Great. The very fact that this account exists—probably the first biography of a European ruler—is testament to how important he was (or at least was seen to be). In many European languages, the word “king” is itself derived from Charlemagne’s name.

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Massaker der Waffen-SS: „Wenn sie weglaufen, habe ich das Recht, auf sie zu schießen“

Soldaten der Waffen-SS-Division „Hitlerjugend“ bei einer Parade Anfang 1944 Quelle: Bundesarchiv, Bild 101I-297-1740-06A/Kurth/CC-BY-SA 3.0
Den Angriff auf ihren Transportzug beantwortete die SS-Division „Hitlerjugend“ 1944 in Frankreich mit einem Massaker. 86 Menschen wurden ermordet. Jetzt ermittelt die Justiz gegen einen Beteiligten.

Von Sven Felix Kellerhoff | DIE WELT

Auch für Kriegsverbrecher gelten im Rechtsstaat die Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit. Zum Beispiel darf niemand zweimal wegen derselben Tat verurteilt werden. Dieser Grundsatz führt jetzt dazu, dass gegen einen bereits rechtskräftig zum Tode verurteilten früheren Waffen-SS-Mann nicht wegen Beihilfe zum Mord, sondern wegen Volksverhetzung ermittelt wird.

Es geht um ein Kriegsverbrechen, das Männer der Waffen-SS-Division „Hitlerjugend“ in der Nacht vom 1. auf den 2. April 1944 im nordfranzösischen Dorf Ascq begangen haben. Ende März 1944 war der Befehl ergangen, diese Division wegen der zu erwartenden alliierten Invasion auf dem europäischen Kontinent von Belgien in die Normandie zu verlegen. Am 1. April begann der Eisenbahntransport.

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Laut Zeitung Rücktritt im Vatikan nach Vorwurf sexueller Belästigung: Schaden von der Glaubenskongregation abwenden

Priester im Beichtstuhl © Harald Oppitz (KNA)
Der Büroleiter der Glaubenskongregation soll während der Beichte eine Ordensfrau belästigt haben. Der österreichischer Ordensmann habe Konsequenzen gezogen und den Präfekten Kardinal Ladaria um Abberufung von seiner Tätigkeit gebeten.

DOMRADIO.DE

Laut einem Bericht der in Würzburg erscheinenden katholischen Wochenzeitung „Die Tagespost“ will ein hoher Mitarbeiter des Vatikan nach Vorwürfen sexueller Belästigung von seinem Amt zurücktreten. Der aus Österreich stammende Ordensmann werde seinen Posten als Büroleiter in der Glaubenskongregation aufgeben, berichtete die Zeitung am Montagabend unter Berufung auf „gut unterrichtete Kreise“.

Der Rücktritt stehe im Zusammenhang mit Anschuldigungen, die die ehemalige Angehörige der Gemeinschaft „Das Werk“, Doris Wagner, seit längerem gegen den Mann erhebt, der derselben Gemeinschaft angehört.

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The Hubble Telescope’s Deep View of the Universe Is Now Even More Astounding!

The new version of Hubble’s deep image. In dark grey is the new light that has been found around the galaxies in this field. That light corresponds to the brightness of more than 100 billion suns. Credit: A. S. Borlaff et al.
One of the Hubble Space Telescope’s most famous images peered even deeper into the cosmos than scientists had thought.

By Mike Wall | SPACE.com

That photo is the Hubble Ultra-Deep Field (HUDF), which combines hundreds of images taken by the space telescope over multiple years into the deepest view of the universe ever created. The composite pic of a small patch of sky contains a whopping 10,000 galaxies, astronomers have estimated. (The HUDF also refers to that patch of sky, not just imagery of it.)

Now, researchers have painstakingly reprocessed the iconic image, recovering lots of additional light, a new study reports. [The Most Amazing Hubble Space Telescope Discoveries!]

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Physiker erzeugen neuartige Kernmaterie – Erstes Teilchen aus zwei Protonen und einem K-Meson nachgewiesen

Neuartiger Atomkern: Ein K-Meson (rot) schlägt aus einem Helium-3-Kern das Neutron (grün) heraus und bildet zu den beiden Protonen (blau) eine Bindung. © ÖAW/Harald Ritsch
Exotischer Atomkern: Forscher haben erstmals in einem Atomkern zwei Protonen mit einem exotischen Meson gekoppelt – einem kurzlebigen Teilchen aus einem Quark und einem Antiquark. Diese Bindung wurde zwar theoretisch vorhergesagt, konnte aber zuvor nie experimentell nachgewiesen werden. Erst durch den Beschuss von Helium-3 mit energiereichen K-Mesonen gelang es nun, eine solche Meson-Bindung im Atomkern zu erzeugen.

scinexx

Mesonen sind die instabilen „Geschwister“ der normalen Kernteilchen wie Protonen und Neutronen. Denn statt aus verschiedenen Quarks bestehen sie aus einem Quark und einem Antiquark. Als Folge löschen sie sich schon Sekundenbruchteile nach ihrem Entstehen selbst aus. Doch es gibt eine Sorte von Mesonen, die etwas länger überleben: Kaonen, auch als K-Mesonen bezeichnet. Diese Teilchen enthalten neben einem Up- oder Down-Quark immer auch ein Strange-Quark oder dessen Antiteilchen.

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Michael Hesemann verteidigt Papst Pius XII. Der Vatikan und der Holocaust, eine groteske Verteidigung

Pius XII beim Konkordat 1933 (CC-by-sa/3.0 Germany by Bundesarchiv DE)
Die Rolle von Pius XII. während des Nationalsozialismus erhitzt seit Jahrzehnten die Gemüter. Nun legt Historiker Michael Hesemann eine groteske Verteidigungsschrift vor.

René Schlott | DER TAGESSPIEGEL

Vor 80 Jahren, im März 1939, wurde mit dem römischen Kardinal Eugenio Pacelli ein Mann zum Papst gewählt, der als Pius XII. wie kein anderes katholisches Kirchenoberhaupt des 20. Jahrhunderts das Interesse von Forschung und Öffentlichkeit erregt. Im Mittelpunkt steht dabei das Verhalten des römischen Pontifex gegenüber Nationalsozialismus und Holocaust. Im Jahrestakt erscheinen neue Bücher, die entweder das päpstliche Schweigen trotz detaillierter Kenntnis des Massenmordes verurteilen oder die Rettungsaktionen des Heiligen Stuhls für verfolgte Jüdinnen und Juden hervorheben.

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Schweiz: Religion ist ein Auslaufmodell

Symbole der fünf Weltreligionen auf verlorenem Posten? In der Schweiz lebt mittlerweile jeder Vierte ohne Religion. (Archivbild) (Keystone/URS FLUEELER)
Bis in die 1980er Jahre haben noch über 90 Prozent der Einwohner der Schweiz einer der beiden Landeskirchen angehört. Heute sind es noch knapp 60 Prozent. Mehr als ein Viertel der ständigen Wohnbevölkerung über 15 Jahren ist mittlerweile ohne religiöse Zugehörigkeit.

Liechtensteiner Vaterland

Die Anteile der römisch-katholischen und der evangelisch-reformierten Landeskirchen haben zwischen 2010 und 2017 um drei beziehungsweise vier Prozentpunkte abgenommen. Im selben Zeitraum nahm die Zahl der Angehörigen von muslimischen und verwandten Glaubensgemeinschaften um einen Prozentpunkt leicht zu.

Allerdings praktizieren Muslime von allen Religionsgruppen ihren Glauben am passivsten. „Nach den Konfessionslosen weisen die islamischen Gemeinschaften den grössten Anteil Personen auf, die angaben, in den letzten zwölf Monaten vor der Befragung nie oder einmal pro Woche an einem Gottesdienst teilgenommen zu haben“, schreibt das BFS.

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Jüdische Gemeinde fordert Entfernung von sechs Kirchenglocken: „Nazi-Glocken zeugen von Geschichtsvergessenheit“

Themenbild. Hitlerglocke Herxheim am Berg. Bild: youtube/Screengrab: bb. Themenbild
Die Jüdische Landesgemeinde in Thüringen hat die evangelische Kirche aufgefordert, sechs sogenannte „Nazi-Glocken“ mit eindeutigen Widmungen schnellstens abzuhängen.

DOMRADIO.DE

„Die anhaltende Unsensibilität gegenüber den Hitlerglocken ist für uns schmerzlich“, sagte der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, Reinhard Schramm, der „Thüringer Allgemeinen“ an diesem Mittwoch. Aus Kostengründen oder Bequemlichkeit werde eine Art der Traditionspflege zugelassen, die für ihn an Geschichtsvergessenheit grenze.

Vor einigen Monaten war bekanntgeworden, dass es auch in Thüringen noch so genannte Nazi-Glocken gibt. Laut Evangelischer Kirche in Mitteldeutschland (EKM) handelt es sich um sechs Glocken in fünf Kirchen. In den aus Apolda stammenden Glocken sollen keine Hakenkreuze oder Bilder eingraviert sein, versicherte eine Sprecherin der Zeitung. Der Nazizeit zuzuordnen seien sie durch eindeutige Widmungen.

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Facebook Paid Teens $20 to Install ‚Research‘ App That Collects Private Data

Image: The Hacker News
If you are thinking that Facebook is sitting quietly after being forced to remove its Onavo VPN app from Apple’s App Store, then you are mistaken.

Swati Khandelwal | The Hacker News

It turns out that Facebook is paying teenagers around $20 a month to use its VPN app that aggressively monitors their smartphone and web activity and then sends it back to Facebook.

The social media giant was previously caught collecting some of this data through Onavo Protect, a Virtual Private Network (VPN) service that it acquired in 2013.

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Oprah’s spiritual advisor and ‘bitch for God’ is running for president

Image: RawStory
As the 2020 Presidential election approaches, the field of would-be challengers to President Donald Trump gets more crowded with untraditional candidates.

Tana Ganeva | RAWSTORY

Howard Schultz, the CEO of Starbucks, recently grabbed headlines with his pledge to challenge Trump from a centrist perspective.

But a lesser known candidate also announced her candidacy Monday night: Marianne Williamson, Oprah’s spiritual advisor and self-professed “bitch for God.”

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Theologen orten Korrekturbedarf bei christlichem Jesusverständnis

Jüdische und christliche Theologen bei Podiumsdiskussion im ORF-RadioKulturhaus: Neue theologische Aufbrüche jenseits des Diktums einer „Theologie nach Auschwitz“ suchen. Bild: kathpress
Das Ringen um eine theologische Neubestimmung des Verhältnisses von Judentum und Christentum im Blick auf die Person und Bedeutung Jesu von Nazareth geht in eine neue Runde.

kathpress

So orteten katholische und evangelische Theologen sowie ein jüdischer Rabbiner bei einer Podiumsdiskussion am Dienstagabend im ORF-„RadioKulturhaus“ einen teils massiven Korrekturbedarf auf Seiten der christlichen Theologie. Jesus war Jude, doch habe sich diese Einsicht samt ihrer theologischen Folgen in der christlichen Theologie bislang zu wenig oder nur zu langsam niedergeschlagen, zeigten sich der Wiener Theologe Jan-Heiner Tück, sein evangelischer Wiener Kollege Christian Danz, der Freiburger Theologe Magnus Striet sowie der Potsdamer Rabbiner Walter Homolka einig.

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