Schweiz: Religion ist ein Auslaufmodell


Symbole der fünf Weltreligionen auf verlorenem Posten? In der Schweiz lebt mittlerweile jeder Vierte ohne Religion. (Archivbild) (Keystone/URS FLUEELER)
Bis in die 1980er Jahre haben noch über 90 Prozent der Einwohner der Schweiz einer der beiden Landeskirchen angehört. Heute sind es noch knapp 60 Prozent. Mehr als ein Viertel der ständigen Wohnbevölkerung über 15 Jahren ist mittlerweile ohne religiöse Zugehörigkeit.

Liechtensteiner Vaterland

Die Anteile der römisch-katholischen und der evangelisch-reformierten Landeskirchen haben zwischen 2010 und 2017 um drei beziehungsweise vier Prozentpunkte abgenommen. Im selben Zeitraum nahm die Zahl der Angehörigen von muslimischen und verwandten Glaubensgemeinschaften um einen Prozentpunkt leicht zu.

Allerdings praktizieren Muslime von allen Religionsgruppen ihren Glauben am passivsten. „Nach den Konfessionslosen weisen die islamischen Gemeinschaften den grössten Anteil Personen auf, die angaben, in den letzten zwölf Monaten vor der Befragung nie oder einmal pro Woche an einem Gottesdienst teilgenommen zu haben“, schreibt das BFS.

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