Hamburg macht Buddhisten das Leben schwer


Die buddhistische Nonne Carola Roloff. (Deutschlandradio / Mechthild Klein )
Die Hansestadt Hamburg will ihre buddhistischen Gemeinden offenbar nicht als Religionsgemeinschaft anerkennen.

Dlf24

Seit Jahren bemühten sie sich bislang vergeblich um einen entsprechenden Staatsvertrag, sagte die Professorin und buddhistische Nonne, Carola Roloff, dem Deutschlandfunk. Die Stadtverwaltung baue vielmehr immer neue bürokratische Hürden auf. So sei 2017 unter anderem extra ein Dachverband der Gemeinden – die Buddhistische Religionsgemeinschaft Hamburg – gegründet worden, damit die Stadt einen einzigen Verhandlungspartner habe. Jüngst forderte die Stadt Hamburg auf, den Nachweis zu erbringen, dass der 2.500 Jahre alte Buddhismus eine Religionsgemeinschaft sei. Dazu müssten identitätsstiftende Merkmale wie beispielsweise ein Taufregister vorliegen.

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