Religion und Politik in der Schweiz: Die Kirche lässt sich den Mund nicht verbieten


Bild: © olenaznakk – stock.adobe.com
In der Schweiz will sich ein neuer Thinktank mit den Themen Kirche und Politik beschäftigen – und das stößt manchen Eidgenossen sauer auf. Denn es geht um das Grundverständnis der Schweizer Kirche, in der die Laien viele Möglichkeiten zur Mitbestimmung haben.

katholisch.de

Schon der erste Satz der Schweizer Verfassung ruft „Im Namen Gottes des Allmächtigen!“ Doch welche Rolle die Religion und damit die Kirche in der politischen Diskussion spielen soll, ist strittig. Der Präsident der christlich-demokratischen Volkspartei (CVP), Gerhard Pfister, hat einen Thinktank „Kirche/Politik“ eingerichtet und sich dazu unter anderem die katholische Theologin und Politikerin Béatrice Acklin mit ins Boot geholt. Pfister störte sich in einem Artikel im Zürcher „Tages-Anzeiger“ an der politischen Rolle der Kirchen. Es sei zwar ihre Aufgabe, auf Normen hinzuweisen, sie sollten sich aber nicht zur Tagespolitik äußern. Wörtlich sagte er: „Wenn wir Religion und Politik nicht trennen, nähern wir uns dem Gottesstaat.“

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