Integration: „Großteil der Zugewanderten hat an unseren Angeboten kein Interesse“


Für den Präsidenten des Städte- und Gemeindebundes, Uwe Brandl, ist das Thema Integration „sehr zwiespältig“. Eine Maßnahme müsse für alle Migranten ab Tag eins gelten. Der CSU-Politiker warnt auch davor, abgehängte Regionen nur im Osten zu sehen.

Von Ricarda Breyton | DIE WELT

Uwe Brandl ist seit mehr als 25 Jahren Bürgermeister der niederbayerischen Kleinstadt Abensberg. Seit 2018 ist der 59-jährige CSU-Politiker Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Der kommunale Spitzenverband vertritt die Interessen von 11.000 Kommunen.

WELT: Herr Brandl, als Sie kürzlich in einem Interview nach den größten Herausforderungen für die Kommunen gefragt wurden, erwähnten Sie die Integration von Migranten gar nicht. Ist die Eingliederung von Flüchtlingen und anderen Zuwanderern also in Merkels Sinne „geschafft“?

Uwe Brandl: Geschafft ist sie natürlich nicht. Das ist und bleibt eine Daueraufgabe. Wir haben aber zügig funktionstüchtige Strukturen entwickelt, um die Personen, die als Gäste zu uns kamen, zu versorgen und zu betreuen. Aber ich sage auch ganz ehrlich: Das Thema Integration ist für mich sehr zwiespältig. Denn funktionierende Integration setzt auch das Wollen voraus, aktiv mitzumachen.

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