Anselm Oelze: „Wallace“ – Im Schatten Darwins


Lange als Wissenschaftsgröße verkannt: der britische Naturforscher Alfred Russel Wallace (Buchcover: Schöffling & Co. Verlag, Foto: Imago/United Archives International)
Zwei Männer, zwei Entdeckungsreisen – und eine bahnbrechende Theorie: Der Roman „Wallace“ erzählt von einem Wissenschaftsskandal im 19. Jahrhundert. Charles Darwin entwickelt seine Evolutionstheorie nicht allein, sondern mithilfe des Autodidakten Alfred R. Wallace – der aber in Vergessenheit gerät.

Von Andrej Klahn | Deutschlandfunk

Die Geschichtsschreibung hat dem Naturforscher Alfred Russel Wallace einen Platz im Schatten zugewiesen. Der Mann, der Wallace seit rund 150 Jahren das Licht nimmt, heißt Charles Darwin. Wallace und Darwin arbeiteten Mitte des 19. Jahrhunderts unabhängig voneinander an einer Theorie zur Entstehung der Arten, und sie fanden zur selben Zeit die bis heute gültige Antwort: Nicht Gott, sondern natürliche Auslese hat uns und alle anderen Lebewesen zu dem gemacht, was wir heute sind. Doch während Darwin als naturwissenschaftlicher Revolutionär gefeiert wird, fristet Wallace in der Geschichte der Evolutionstheorie ein Fußnotendasein.

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