BKA ermittelt zu Kriegsverbrechen in Syrien


Viele „ausländische Kämpfer“ kehren in ihre Heimatländer zurück, allein 40 Deutsche sollen aus kurdischen Gefängnissen überstellt werden. Interpol und Europol sammeln „Gefechtsbeweise“

Matthias Monroy | TELEPOLIS

Die Polizeiorganisation Interpol sucht im Internet nach gerichtsverwertbaren Beweisen zu „ausländischen Kämpfern“. Durchsucht werden vor allem Soziale Medien, Interpol nutzt dabei ein Verfahren mit Gesichtserkennung. Die Ermittler wollen Medieninhalte finden, in denen Verdächtige oder Kontaktpersonen auftauchen. Laut einem Dokument, das die britische Bürgerrechtsorganisation Statewatch online gestellt hat, betreibt auch die Polizeiagentur Europol unter dem Namen „FACE“ ein solches Projekt.

Interpol fordert die 194 Mitgliedstaaten auf, bei Ermittlungen gegen „ausländische Kämpfer“ vermehrt in seinen Datenbanken zu suchen. Dies beträfe die Datei für gestohlene oder als vermisst gemeldete Ausweisdokumente sowie die Fahndungsdatenbank mit internationalen Haftbefehlen. Eine Suche in Interpol-Dateien kann auch nach unbekannten Personen erfolgen. Hierfür können die Interpol-Zentralstellen Fingerabdrücke nutzen, seit Kurzem ist die Suche auch mit biometrischen Fotos möglich (Interpol startet neues System zur Gesichtserkennung).

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