Dodo Müller: „…dass die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden…“


Gerhard Ludwig Müller, links. Bild: bb
Angesichts einer „sich ausbreitenden Verwirrung in der Lehre“ hat Kardinal Müller ein sogenanntes „Glaubensmanifest“ veröffentlicht. Darin verteidigt er den Absolutheitsanspruch der Kirche, den Zölibat und die Priesterweihe nur für Männer.

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Mit einem „Glaubensmanifest“ hat sich Kardinal Gerhard Ludwig Müller zu Wort gemeldet. Der Text des Glaubensmanifestes wurde in der Nacht zum Samstag auf mehreren Internetseiten in Englisch, Deutsch und Italienisch veröffentlicht. Darin fasst Müller auf knapp vier Seiten aus seiner Sicht grundlegende Glaubenswahrheiten der katholischen Kirche zum dreifaltigen Gott, Jesus Christus, dem Wesen der Kirche und ihrer Sakramente zusammen.

„Um öffentliches Zeugnis gebeten worden“

Als Anlass der Veröffentlichung nennt er eine „sich ausbreitende Verwirrung in der Lehre des Glaubens“. Von mehreren Seiten sei er daher „um ein öffentliches Zeugnis gebeten worden“. Aufgabe des Lehramtes der Kirche sei es, das „Volk vor Verirrungen und Glaubensschwäche zu schützen“, um „den ursprünglichen Glauben irrtumsfrei zu bekennen“.

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