Genfer Staatsangestellte dürfen kein Kopftuch, keine Kippa und kein Kreuz mehr tragen


Der Kanton Genf präzisiert den Umgang mit den verschiedenen Religionsgemeinschaften. Parlamentariern und staatlichen Mitarbeitern ist das Tragen von religiösen Symbolen nunmehr verboten. Das letzte Wort zum neuen Laizitätsgesetz sprechen aber die Gerichte.

Antonio Fumagalli |Neue Zürcher Zeitung

Der Kanton Genf ist in religiöser Hinsicht schon seit über einem Jahrhundert der radikalste Kanton der Schweiz. Das Prinzip der Laizität – also der Trennung zwischen Kirche und Staat – wurde schon 1907 festgehalten und nur gerade Neuenburg folgte dem Beispiel 1941, wenn auch aus anderen Beweggründen. Die Verfassungsänderung von 2012 bestätigte die Genfer Laizität.

Auf Bestreben von Staatsrat Pierre Maudet (fdp.) präzisierte in der Folge eine Arbeitsgruppe den Verfassungsgrundsatz. Das daraus entstandene Laizitätsgesetz fand im Parlament eine komfortable Mehrheit, nicht weniger als vier verschiedene Gruppierungen ergriffen jedoch das Referendum – vergeblich. Am Sonntag nahmen 55,05 Prozent der Stimmbevölkerung das neue Gesetz an.

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