Theologen diskutieren die Folgen der Missbrauchskrise: „Rezept für ein Desaster“


Missbrauch in der Kirche (Symbolbild) © Pixabay
Sexualmoral, Zölibat und Klerikalismus – drei Schlagworte aus der Debatte um die Folgen aus der Missbrauchsstudie der katholischen Kirche. Auf einer Tagung in Würzburg haben Theologen dazu nun Stellung bezogen.

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„Ein Monolith aus römischen Marmor“, so beschreibt Kai Christian Moritz die Theologie, wie er sie früher erlebt hat. Moritz ist Missbrauchsopfer – „Überlebender“, sagt er. Und der Schauspieler studiert mittlerweile Theologie. Ausgerechnet die Wissenschaft, die der „Täterorganisation das Skript für die Taten“ geliefert habe. Er fragt: „Wie konnte eine so hoffnungsvolle und frohe Botschaft so entstellt und beschmutzt werden?“ 140 Menschen aus Deutschland, Österreich und Lichtenstein suchen darauf Antworten bei einer Fachtagung am Samstag in Würzburg.

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