Rheinland-Pfalz entzieht muslimischer Kita Betriebserlaubnis

Umstrittene Verbindungen: Der muslimischen Al-Nur-Kita wird die Betriebserlaubnis entzogen. Bild: dpa
Die einzige muslimische Kita in Rheinland-Pfalz soll Verbindung zur islamistischen Muslimbruderschaft und Salafismus haben. Das Land hat die Schließung beschlossen – die Kita reagiert.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die einzige muslimische Kindertagesstätte in Rheinland-Pfalz muss nach einem Beschluss des Landesjugendamts schließen. Der Kita-Träger, der Mainzer Moscheeverein Arab Nil Rhein, vertrete Inhalte der islamistischen Muslimbruderschaft und des Salafismus und stehe damit nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes, teilte der Präsident des Landesamts für Soziales, Jugend und Versorgung, Detlef Placzek, am Montag in Mainz mit. Es gebe starke Zweifel an der Zuverlässigkeit. Der Betrieb der Al-Nur-Kita in Mainz müsse spätestens zum 31. März eingestellt werden. Der Verein kann Rechtsmittel einlegen, die aber nach Angaben Placzeks keine aufschiebende Wirkung hätten.

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Candida: Resistenter durch Sex-Effekt: Gängiges Medikament macht Candida-Hefepilze sexuell aktiv – und dadurch noch gefährlicher

Resistente Candida albicans pflanzen sich vermehrt sexuell fort. © CDC
Behandlung mit Folgen: Infektionen mit dem verbreiteten Hefepilz Candida albicans werden häufig mithilfe von Fluconazol behandelt. Doch ausgerechnet dieses Medikament kann den Krankheitserreger noch gefährlicher machen, wie sich nun zeigt. Der Grund: Fluconazol führt bei Candida albicans zu Veränderungen im Erbgut, die ihn seine Art der Fortpflanzung verändern lassen. Er wird sexuell aktiv – und dadurch noch resistenter.

scinexx

Der Hefepilz Candida albicans ist ein Allerwelts-Pilz: 75 Prozent aller Menschen tragen ihn im Verdauungstrakt oder auf der Haut mit sich – in der Regel, ohne etwas davon zu bemerken. Bei Personen mit einem angegriffenen Immunsystem kann der Pilz allerdings schwere, mitunter sogar lebensbedrohliche Infektionen auslösen. Diese werden meist mit dem Medikament Fluconazol behandelt.

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«Katastrophale Folgen» für die Umwelt – 40 Prozent aller Insektenarten könnten innerhalb der nächsten Jahrzehnte aussterben, schreiben Forscher in neuer Studie

Vielen Tieren dienen Insekten als Nahrung. Die meisten Pflanzen sind zudem auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen. (Bild: Arnd Wiegmann / Reuters)
Forscher haben in einer neuen Studie vor den dramatischen Folgen des Insektensterbens gewarnt. 40 Prozent aller Insektenarten weltweit könnten innerhalb der nächsten Jahrzehnte aussterben, schreiben Wissenschafter in einer Studie, die im April in der Fachzeitschrift «Biological Conservation» publiziert wird.

Kathrin Klette | Neue Zürcher Zeitung

Die Forscher werteten hierfür 73 Arbeiten aus, die in den vergangenen dreissig Jahren weltweit erschienen sind.

Derzeit nimmt die Gesamtmasse aller Insekten jährlich um etwa 2,5 Prozent ab. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, könnten innerhalb eines Jahrhunderts weitgehend alle Insekten verschwunden sein, sagen die Wissenschafter um den Umweltbiologen Francisco Sánchez-Bayo von der Universität Sydney warnend. «Die Auswirkungen, die diese Entwicklung auf das Ökosystem des Planeten haben wird, sind katastrophal, um es gelinde auszudrücken», zitiert der «Guardian» aus der Studie.

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Almost a third of Brits STILL don’t believe Charles Darwin’s theory of evolution

A significant number of Brits do not believe humans evolved from apes as Charles Darwin theorised

By Ruki Sayid | Mirror

If Charles Darwin were still around, it really would make him go ape.

Almost 160 years after he defied the ignorance of his time by publishing the theory of evolution, explaining where humanity comes from, around 31% of us still do not believe it.

A poll to mark Darwin Day today found only 50% are “certain” his theory of natural selection, set out in 1859’s On the Origin of Species, is correct.

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USA: Imam darf bei Hinrichtung nicht dabei sein

Bild: © picture alliance/AP Photo/Pat Sullivan
Ein zum Tode Verurteilter in den USA durfe nicht von einem Imam begleitet werden – das kritisieren die Bischöfe des Landes. Sie nennen das Vorgehen des Staates „verstörend“ und verweisen auf Papst Franziskus.

katholisch.de

Die katholischen Bischöfe in den USA kritisieren, dass ein Todeskandidat im Bundesstaat Alabama bei seiner Hinrichtung nicht von einem Imam begleitet werden durfte. Laut einem Bericht des Magazins „Crux“ vom Montag argumentierte das Gefängnis, es sei ein Sicherheitsrisiko, wenn ein Externer bei der Hinrichtung im Raum sei. Christlichen Geistlichen wird die Anwesenheit in der Exekutionskammer jedoch in der Regel erlaubt.

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Theologe Huber: Immer weniger Naturwissenschafter glauben an Gott

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Wiener Theologe und Mediziner: „Die, die sich als Naturwissenschafter zu Gott bekennen, werden in Zukunft fast Minderheitenschutz bekommen, so werden sie polemisiert“ – Zunehmende Verweiblichung des Mannes durch Umwelt-Östrogene

kath.net

Laut dem Wiener Theologen und Mediziner Johannes Huber glauben immer weniger Naturwissenschafter an Gott. „Die, die sich als Naturwissenschafter zu Gott bekennen, die werden in Zukunft fast einen Minderheitenschutz bekommen, so werden sie polemisiert“, sagte Huber gegenüber der „Tiroler Tageszeitung“ am Sonntag. Er plädiert dagegen für eine Gleichstellung von Glaube und Naturwissenschaft. Sein im November 2018 erschienenes Buch „Woher wir kommen. Wer wir sind. Wohin wir gehen: Die Erforschung der Ewigkeit“ sieht er deshalb nicht als Plädoyer für Gott, sondern für die Toleranz.

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Opinion: Sooner or later, we have to stop economic growth — and we’ll be better for it

Illustration by Kelsey King
Both the U.S. economy and the global economy have expanded dramatically in the past century, as have life expectancies and material progress.

By Richard Heinberg | ensia

Economists raised in this period of plenty assume that growth is good, necessary even, and should continue forever and ever without end, amen. Growth delivers jobs, returns on investment and higher tax revenues. What’s not to like? We’ve gotten so accustomed to growth that governments, corporations and banks now depend on it. It’s no exaggeration to say that we’re collectively addicted to growth.

The trouble is, a bigger economy uses more stuff than a smaller one, and we happen to live on a finite planet. So, an end to growth is inevitable. Ending growth is also desirable if we want to leave some stuff (minerals, forests, biodiversity and stable climate) for our kids and their kids. Further, if growth is meant to have anything to do with increasing quality of life, there is plenty of evidence to suggest it has passed the point of diminishing returns: Even though the U.S. economy is 5.5 times bigger now than it was in 1960 (in terms of real GDP), America is losing ground on its happiness index.

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152 katholische Pfarrer in Mexiko wegen Kindesmissbrauchs suspendiert

Themenbild
152 katholische Pfarrer sind in Mexiko in den vergangenen neun Jahren wegen Kindesmissbrauchs suspendiert worden.

evangelisch.de

Dies erklärte der Vorsitzende der mexikanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Rogelio Cabrera, laut Berichten der Zeitung „El Universal“ vom Sonntag (Ortszeit). Einige Geistliche seien vom kirchlichen Dienst ausgeschlossen worden und im Gefängnis, andere hätten ihre Strafe bereits verbüßt, sagte er. Genaue Zahlen zu den Priestern in Haft habe Cabrera jedoch nicht genannt. Es sei die Aufgabe aller Bischöfe, alles, was gegen das Gesetz verstoße, zur Sprache zu bringen, anzuzeigen und die Verantwortlichen zu bestrafen, sagte der Erzbischof in seiner Sonntagsansprache.

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Sozialstaatssimulation und Flüchtlingsabwehr

Grafik: TP
Mit Klausuren bereiten sich SPD und CDU/CSU auf die nächsten Wahlkämpfe vor

Peter Nowak | TELEPOLIS

Hartz IV heißt jetzt Bürgergeld, einige „sinn- und unwürdige Sanktionen“ sollen abgeschafft werden, insgesamt sollen die Sanktionen aber nicht verschwinden. Einführen will man eine Kindergrundsicherung und der Mindestlohn soll auf 12 Euro angehoben werden. Das sind einige Kernpunkte eines Konzepts mit dem Namen „Sozialstaat 2025“, das die SPD am Wochenende auf einer Klausur in Berlin diskutiert und der Presse vorgestellt hat.

Damit will die SPD „Hartz IV hinter sich lassen“, wie die Parteivorsitzende Nahles seit Wochen betont. In der Wirtschaft gibt es allerdings Vertreter, die der Ansicht sind, Hartz IV habe sei 2005 den zugedachten Zweck erfüllt und zur Etablierung eines ausgedehnten Niedriglohnsektors in Deutschland beigetragen. Zudem könnte das Bundesverfassungsgericht, das gerade über die Frage entscheidet, ob die ausufernde Sanktionspraxis überhaupt mit dem Grundgesetz vereinbar ist, der Sanktionspraxis einige Grenzen setzen.

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Affen-Fossil in der Nordsee entdeckt – Eiszeitliche Zähne sind erster Beleg für Meerkatzen im Nordseeraum

Heute leben Berberaffen in Marokko, Algerien und auf Gibraltar. © Andrei Dimofte/ CC-by-sa 2.0
Spannende Premiere: Forscher haben in der Nordsee Fossilien von eiszeitlichen Berberaffen entdeckt. Die bei Rotterdam vom Meeresgrund geborgenen Zähne und ein Unterkieferfragment sind mehr als 115.000 Jahre alt – und gehören zur selben Primatenart, die heute noch am Felsen von Gibraltar vorkommt. Damit handelt es sich um den ersten fossilen Fund von Affen aus der Familie der Meerkatzenverwandten im Nordseeraum.

scinexx

Ob Fossilreste von Fellnashörnern, Säbelzahnkatzen oder Mammuts – der Nordseeboden gilt als eine der bedeutendsten Fundstellen für die Rekonstruktion des Lebens im Europa der Eiszeit. Immer wieder stoßen Paläontologen hier auf die sterblichen Überreste eiszeitlicher Landsäugetiere: „Dies beweist uns, dass weite Teile der Nordsee mehrfach Bestandteil des europäischen Festlands waren“, sagt Ralf-Dietrich Kahlke von der Senckenberg Forschungsstation für Quartärpaläontologie in Weimar.

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Niedersachsen lehnt Ditib-Seelsorger in Gefängnissen weiter ab: Staatlich beeinflusst

Ein Imam betet in einer Moschee © Axel Heimken (dpa)
Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza hat ihre Entscheidung bekräftigt, keine Imame des türkischen Moscheeverbandes Ditib mehr als Seelsorger in niedersächsischen Gefängnissen zuzulassen.

DOMRADIO.DE

Diese Imame würden „von der türkischen Regierung bezahlt und haben eine Berichtspflicht in die Türkei“, sagte Havliza der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (Montag). Das bedeute, dass die Imame berichten könnten, was sie in den Gefängnissen mitbekämen, woraus sich wiederum eine Gefährdung etwa für kurdische Gefangene oder mögliche Anhänger des Predigers Fethullah Gülen ergeben könnten.

„Unsere Gefängnisse, unsere Beamten, unsere Verantwortung“

Der Ditib als Verband gelinge es nicht, sich von staatlichen Einflüssen aus der Türkei zu lösen und allein hier in Deutschland verortet zu sein, sagte Havliza weiter.

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