«Katastrophale Folgen» für die Umwelt – 40 Prozent aller Insektenarten könnten innerhalb der nächsten Jahrzehnte aussterben, schreiben Forscher in neuer Studie


Vielen Tieren dienen Insekten als Nahrung. Die meisten Pflanzen sind zudem auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen. (Bild: Arnd Wiegmann / Reuters)
Forscher haben in einer neuen Studie vor den dramatischen Folgen des Insektensterbens gewarnt. 40 Prozent aller Insektenarten weltweit könnten innerhalb der nächsten Jahrzehnte aussterben, schreiben Wissenschafter in einer Studie, die im April in der Fachzeitschrift «Biological Conservation» publiziert wird.

Kathrin Klette | Neue Zürcher Zeitung

Die Forscher werteten hierfür 73 Arbeiten aus, die in den vergangenen dreissig Jahren weltweit erschienen sind.

Derzeit nimmt die Gesamtmasse aller Insekten jährlich um etwa 2,5 Prozent ab. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, könnten innerhalb eines Jahrhunderts weitgehend alle Insekten verschwunden sein, sagen die Wissenschafter um den Umweltbiologen Francisco Sánchez-Bayo von der Universität Sydney warnend. «Die Auswirkungen, die diese Entwicklung auf das Ökosystem des Planeten haben wird, sind katastrophal, um es gelinde auszudrücken», zitiert der «Guardian» aus der Studie.

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