Warum die Kirche ein Ende der Staatsleistungen vorschlagen sollte


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Finanzielle Staatsleistungen an die Kirche sind fragwürdig, findet Tilmann Kleinjung. Daher wären beide Seiten gut beraten, sich bald auf ihre Ablösung zu verständigen. Das hätte einen Vorteil für die Kirche.

Von Tilmann Kleinjung | katholisch.de

Politiker der Oppositionsparteien in Berlin wollen die Staatsleistungen abschaffen. Allein im vergangenen Jahr haben die Bundesländer den Kirchen 520 Mllionen Euro überwiesen: für die Gehälter von Bischöfen und geistlichem Spitzenpersonal, für den Unterhalt und die Sanierung von Kirchengebäuden. All das finanziert der Steuerzahler Jahr für Jahr, ob er nun Mitglied einer Kirche ist oder nicht. Im Sinne einer sauberen Trennung von Staat und Kirche ist das fragwürdig. Beide Seiten wären gut beraten, sich möglichst bald auf eine Ablösung der Staatsleistungen zu verständigen, so wie es die Weimarer Reichsverfassung schon vor 100 Jahren vorgesehen hat.

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