Gravitationswellen lösen altes kosmisches Rätsel


Deep Space. Nasa, Esa, Hubble SM4 ERO Team
Die Ausdehnung des Alls beschleunigt sich, um welchen Wert, ist allerdings unklar. Eine neue Messmethode dürfte das Mysterium klären

Thomas Bergmayr | DERSTANDARD

Der Kosmos besteht überwiegend aus Elementen, die sich bisher jeglicher Beobachtung entzogen haben. All das, was wir selbst mit modernsten Beobachtungsinstrumenten wahrnehmen können, stellt offensichtlich nur einen winzigen Bruchteil dessen dar, was das Universum tatsächlich ausmacht. So lässt sich beispielsweise aufgrund der Masse der sichtbaren Sterne nicht erklären, warum Galaxien nicht einfach auseinanderdriften. Aktuelle Theorien postulieren daher eine unsichtbare Masse, die Dunkle Materie, deren Gravitationskraft dafür sorgt, dass die Sterneninseln ihre Form behalten.

Rätselhafte Dunkle Energie

Eine weitere bisher unerklärliche Kraft bewirkt, dass das Universum sich immer schneller ausdehnt. Für dieses beschleunigte Aufblähen des Weltalls wird im Rahmen des aktuell gültigen kosmologischen Standardmodells die Dunkle Energie verantwortlich gemacht. Die Quelle dieser Energie ist weitgehend unbekannt, immerhin zeigen bisherige Berechnungen, dass diese Dunkle Energie rund 70 Prozent des Energiegehalts des Universums ausmacht.

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