
Donald Trump macht ernst: Um an zusätzliches Geld für den Bau einer Mauer zu Mexiko zu kommen, hat der US-Präsident den nationalen Notstand ausgerufen. Die Bischöfe zeigen sich über dieses Vorgehen besorgt – und berufen sich auf Papst Franziskus.
Die US-amerikanischen Bischöfe haben den jüngsten Schritt von Präsident Donald Trump zum Bau einer Mauer an der Südgrenze des Landes verurteilt. In einer Erklärung äußerten sich die Bischöfe tief besorgt über die Tatsache, dass Trump am Freitag dazu den nationalen Notstand ausgerufen hatte. Dies laufe der klaren Absicht des Kongresses zuwider, die Mittel für den Ausbau der Grenzanlagen zwischen Mexiko und den USA zu beschränken.
„Die Mauer ist in erster Linie ein Symbol für Spaltung und Feindseligkeit zwischen zwei befreundeten Ländern“, heißt es in der Erklärung der Bischöfe. Sie verweisen dabei auf Papst Franziskus, der betont habe, dass es in der Welt Brücken anstatt Mauern brauche.