Bibelbund kritisiert geplantes Verbot von Therapien für Homosexuelle: Verbot sei ein Hindernis für die Pastoral


Bild: © Bild: BR/Thomas Leidig
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Therapien zum „Umpolen“ von Homosexuellen verbieten, doch gegen seine Pläne gibt es nun von christlicher Seite Kritik: Ein Verbot sei ein Hindernis für die Pastoral.

katholisch.de

Der evangelikale Bibelbund kritisiert das von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geplante Verbot von sogenannten Konversionstherapien, durch die Homosexuelle ihre Orientierung ändern sollen. Der Bibelbund-Vorsitzende Michael Kotsch sagte der Nachrichtenagentur „idea“ am Sonntag, dass Homosexualität laut der Bibel durchaus veränderbar sei und verwies auf den ersten Korintherbrief (6,9 ff.). Durch Spahns Vorstoß „könnte die seelsorgerliche Begleitung von Homosexuellen, die Probleme mit ihrer sexuellen Identität haben, schon bald zu einer Straftat werden“. Er befürchte, dass bei einer strengen Auslegung des Gesetzesvorschlags schon das Gebet für eine Änderung der sexuellen Orientierung bestraft werden könnte.

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