Dodo Spahn unterläuft Urteil zur Sterbehilfe zur Bewahrung der Schöpfung


Schwerstkranke haben derzeit keine Chance, an tödlich wirkende Medikamente zu kommen, obwohl das Bundesverwaltungsgericht geurteilt hat, dies in Ausnahmefällen zu ermöglichen. Laut einem Bericht des in Berlin erscheinenden „Tagesspiegel“ (Mittwoch) hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dies selbst unterbinden lassen. Entsprechende Unterlagen liegen der Zeitung nach eigenen Angaben vor.

evangelisch.de

Demnach bat das Bundesgesundheitsministerium in einem Brief das für die Genehmigung von Ausnahmen zuständige Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn, keine Ausnahmen zuzulassen. Wie die Behörde dem „Tagesspiegel“ mitteilte, wurden bereits 93 von insgesamt 123 vorliegenden Anträgen abgelehnt. Einen positiven Bescheid habe es in keinem Fall gegeben. 22 suizidwillige Antragsteller seien in der Wartezeit verstorben. Neue Anträge gebe es nur noch wenige.

Weiterlesen