Wie klimafreundlich ist Laborfleisch? In-vitro-Fleisch schneidet langfristig nicht unbedingt besser ab als das konventionelle Pendant


Ist Laborfleisch wirklich ökologisch verträglicher als herkömmliches Fleisch? © Nevodka/ istock
Fraglicher Klimaschutzeffekt: Rindfleisch aus dem Reagenzglas trägt nicht zwangsläufig weniger zur Erderwärmung bei als sein konventionelles Pendant. Im Gegenteil, wie eine Analyse zum Klima-Fußabdruck von Laborfleisch zeigt. Wegen dessen hohem Energiebedarf könnte langfristig das klassische Rindfleisch sogar die Nase vorn haben. Ob Laborfleisch zum Klimaschutz tauge, hänge daher vor allem von der künftigen Verfügbarkeit erneuerbarer Energien ab, so das Fazit der Forscher.

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Fleischkonsum ohne schlechtes Gewissen: Das soll in Zukunft In-vitro-Fleisch ermöglichen – Fleisch, das im Reagenzglas wächst. Forscher tüfteln bereits seit Jahren daran, aus tierischen Zellen im Labor echte Steaks und Schnitzel zu züchten. Verbunden damit ist die Hoffnung, durch diese Produktionstechnik nicht nur Tierleid zu vermeiden. Die Hersteller gehen auch davon aus, dass sich ihre Erzeugnisse deutlich ökologischer herstellen lassen als das konventionelle Pendant.

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