Fördert Salz Allergien? Salzreiche Kost beeinflusst die Aktivität allergiefördernder Immunzellen


Eine zu salzreiche Ernährung könnte Allergien fördern. © Art Cook Studio/ thinkstock
Salz als Risikofaktor: Eine salzreiche Kost kann womöglich die Entstehung von Allergien fördern. Wie Zellversuche nahelegen, beeinflusst Natriumchlorid die Aktivität bestimmter Immunzellen – Zelltypen, die eine wesentliche Rolle für allergische Reaktionen spielen. Dieser Zusammenhang könnte erklären, warum die Zahl der Allergiker in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen hat. Denn mit vermehrtem Fast-Food-Verzehr erhöht sich auch die Salzaufnahme.

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Salz hat einen ambivalenten Ruf: Einerseits ist es ein wichtiger Mineralstoff für den menschlichen Körper, den wir täglich von außen zuführen müssen. Andererseits ist zu viel Salz schädlich. So kann eine salzreiche Kost den Blutdruck in die Höhe treiben und dadurch Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördern. Außerdem scheint Salz sogar die Pubertät zu verzögern und unser Gedächtnis zu beeinträchtigen, wie Studien nahelegen.

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