Katholisches Kinderheim war über Jahrzehnte ein Ort des Grauens


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Schläge, „Teufelsbesuche“, Vergewaltigungen – in einem früheren katholischen Heim in Donauwörth widerfuhr Kindern Schlimmes. Mit dem nun vorgelegten Schlussbericht des Bistums Augsburg ist die Aufarbeitung nicht zu Ende.

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Vernichtend – anders kann man das Urteil über das einstige katholische Kinderheim Heilig Kreuz im schwäbischen Donauwörth nicht nennen. Jahrzehntelang gab es dort körperlichen, seelischen und sexuellen Missbrauch durch den Heimleiter, Erzieherinnen, ältere und frühere Bewohner. Das geht aus dem am Donnerstag vorgelegten Schlussbericht einer vom Augsburger Bischof Konrad Zdarsa beauftragten unabhängigen Arbeitsgruppe hervor. 14 Personen sprechen darin von Gewalttaten aus den 1950er bis 1970er Jahren. 1977 schloss die Einrichtung der Pädagogischen Stiftung Cassianeum.

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