„Besser Frauen in Not helfen“: Spahns Abtreibungsstudie weckt Misstrauen


Der Gesundheitsminister will es nochmal wissen: Wie belastend ist eine Abtreibung für Frauen? picture alliance/dpa
Gesundheitsminister Spahn will untersuchen, ob Schwangerschaftsabbrüche Frauen seelisch belasten. Fünf Millionen Euro sollen dafür ausgegeben werden. Die Fachwelt ist irritiert, weil die Frage schon erforscht ist. Plant das Ministerium eine politische Studie?

ntv

Eigentlich sollte es für Forscher ein Grund zur Freude sein, wenn die Politik eine Studie in Auftrag gibt. Doch das Misstrauen ist enorm: Das Projekt von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, die gesundheitlichen Folgen von Schwangerschaftsabbrüchen für Frauen untersuchen zu lassen, stößt in der Fachwelt auf große Skepsis – aus wissenschaftlichen und vor allem aus gesellschaftlichen Gründen: „Es gibt eine alte Tradition, eine Drohkulisse aufzubauen für Frauen, die eine Schwangerschaft abbrechen lassen“, sagt Cornelia Helfferich von der Evangelischen Hochschule Freiburg. „Wenn die Studie in diesem Kontext steht, dann haben wir ein Problem.

Claudia Schumann, Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG), vermutet „eine politisch motivierte Studie“. „Da soll eine bestimmte Klientel bedient werden“, sagt die Frauenärztin und Psychotherapeutin aus Northeim.

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1 Comment

  1. Als schwuler Mann kann man sich das Ergebnis (so’ner Studie) doch an seinen zehn Fingern abzählen. Ddenn wer hat das bessere, das idealere Einfühlungsvermögen ins Feminin-weiblich-fraulich-weibisch-seelische, als der homosexuelle Herr Spahn?

    Aber jemand, der Gerichtsentscheide (Sterbehilfe) durch „Ministerorder“ aushebelt, und Todkranke schön langsam und qualvoll vor sich hinsterben läßt, dem fallen halt immer neue drollige Sachen ein.

    Der römisch-katholische Spahn (gebildet und indoktriniert an der Bischöflichen Canisiusschule) möchte es sich mit dem Lieben Gott, dem Heiligen Geist und der Jungfrau Maria nicht verderben. Vor allem nicht mit den Krankenhäusern, den Hospizen und der Pharmaindustrie, die bei all seinen wundersamen Ministerentscheidungen kräftig abkassieren.

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