Fall Amri: Behörden könnten Mittäter geschützt haben


Bilel Ben Ammar (links) und Anis Amri (2. von rechts) Foto: bm
Im Fall des Breitscheidplatz-Attentäters Anis Amri gehen die Mitglieder der Untersuchungsausschüsse im Bund und Berlin einem schweren Verdacht nach: Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Focus“ soll der Tunesier bei der Anschlagsdurchführung von einem Landsmann unterstützt worden sein.

Ulrich Kraetzer | Berliner Morgenpost

Deutsche Behörden sollen über die angebliche Mittäterschaft informiert gewesen sein. Wie bereits bekannt, wurde der Islamist dennoch wenige Wochen nach dem Anschlag in sein Heimatland Tunesien abgeschoben. Damit steht ein ungeheuerlicher Vorwurf im Raum: Deutsche Behörden könnten einen mutmaßlichen Terroristen außer Landes geschafft haben, um ihn als Agent eines Drittstaates vor weiterer Strafverfolgung zu schützen.

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