Franz: Sexueller Missbrauch sei ein weltweites und universelles Problem, etwa vergleichbar etwa mit heidnischen Menschenopfer-Bräuchen


Der Papst bei der Messe zum Abschluss des Gipfeltreffens im Vatikan. (Foto: dpa)
  • Im Vatikan ist das viertägige Gipfeltreffen zum Thema Missbrauch in der katholischen Kirche zu Ende gegangen.
  • In einer Grundsatzrede hat der Papst keine konkreten Maßnahmen gegen sexuellen Missbrauch genannt, aber einen Leitlinien-Katalog vorgestellt.
  • Der australische Erzbischof Mark Coleridge sieht die katholische Kirche dabei vor einer „kopernikanischen Revolution“.

Süddeutsche Zeitung

Die Sala Regia ist das Prunkstück im Inneren der Residenz des Papstes, dem apostolischen Palast. Dort, vor der versammelten klerikalen Führungsriege der katholischen Kirche, hat Papst Franziskus am Sonntagmorgen das erste Gipfeltreffen im Vatikan zum Thema Missbrauch mit einer Grundsatzrede beschlossen. Er bekräftigte darin den Willen der Kirche, sexuellem Missbrauch mit Entschlossenheit entgegenzutreten.

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