Verkauft oder umgewidmet: Dutzende evangelische Kirchen sind ungenutzt


Image: Louis Berk/CC BY-ND 2.0
Zu groß oder zu teuer: Wie Kirchen zukünftig betrieben werden können, belastet eine steigende Anzahl evangelischer Gemeinden in Berlin und Brandenburg. Die Möglichkeiten der Nachnutzung sind vielfältig, von der Umwidmung bis hin zum Wohnungsbau.

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Auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz sind in den zurückliegenden 25 Jahren rund 30 Kirchen abgegeben oder verkauft worden. Dies sei kaum mehr als ein Prozent der Kirchengebäude, teilte ein Sprecher auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (EPD) in Berlin mit. Insgesamt gebe es auf dem Gebiet der Landeskirche etwas mehr als 2.000 Kirchen, davon seien rund 1.600 Dorfkirchen.

Wie der Sprecher weiter sagte, würden aktuell mehr als 400 Kirchen neben Gottesdiensten auch für andere Veranstaltungen genutzt. Beispiele dafür seien etwa die Martin-Luther-Kirche und die Genezarethkirche in Berlin-Neukölln, in denen es jeweils ein Kirchencafé gibt. In die Luther-Kirche in Spandau seien in zwei Dritteln des Kirchenschiffes Wohnungen eingebaut worden.

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