Papst: Die Geistlichen wurden zu Werkzeugen des Teufels – was für ein unsägliches Geschwätz


Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Zum Ende des Anti-Missbrauchsgipfels hielt Papst Franziskus heute seine mit Spannung erwartete Abschlussrede. Darin versprach er ein Ende jedweder Vertuschung, nannte jedoch Missbrauch zugleich ein gesamtgesellschaftliches Problem. In der Kirche sei das Übel aber „schwerwiegender und skandalöser“.

katholisch.de

Papst Franziskus hat die Kirche zum kompromisslosen Kampf gegen den sexuellen Missbrauch von Minderjährigen aufgerufen. Zum Abschluss eines viertägigen Gipfeltreffens mit Kirchenoberen aus rund 130 Ländern sagte der Papst am Sonntag im Vatikan: „Kein Missbrauch darf jemals mehr vertuscht werden, wie dies in der Vergangenheit üblich war.“ Das Vertuschen fördere die Ausbreitung dieses Übels und schaffe eine neue Skandalebene, betonte der Papst. Er forderte die Bischöfe, Ordensoberen und vatikanischen Behördenchefs auf, neue Ansätze zur Vorbeugung gegen Missbrauch auf allen Ebenen der Kirche zu entwickeln.

Der Papst wiederholte seine Zusage, dass „die Kirche keine Mühen scheuen wird, alles zu tun, was notwendig ist, um jeden Missbrauchstäter der Justiz zu übergeben“.

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