Gericht weist Ahmadiyya-Klage gegen Islamkritikerin Necla Kelek ab


Necla Kelek bei einer Veranstaltung in Zürich im April 2009. Bild: Adrian Baer
Die Klage des Islamverbandes Ahmadiyya Muslim Jamaat gegen die Publizistin Necla Kelek ist in erster Instanz in wesentlichen Punkten vom Landgericht Frankfurt abgewiesen worden.

Daniel Haas | Neue Zürcher Zeitung

Die Klage des Islamverbandes Ahmadiyya Muslim Jamaat gegen die Publizistin Necla Kelek ist in erster Instanz in wesentlichen Punkten vom Landgericht Frankfurt abgewiesen worden.

Deutschlands prominenteste Islamkritikerin hatte 2018 in einem Radiointerview erklärt, die Ahmadiyya-Gemeinde agiere «wie eine Sekte», sie nutze ihren Status als Körperschaft des öffentlichen Rechts, um «eine politische Agenda» durchzusetzen. Ferner seien die Ahmadiyya-Moscheen «Orte der Männer» und ein von den Gläubigen verlangter Treue-Eid auf den Kalifen, das Oberhaupt der Gemeinschaft, mache einen Austritt faktisch unmöglich.

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