Nur noch 70.000 wildlebende Orang-Utans


Die einjährige Mona mit Benni. Bild. TP
Benni Over kämpft im Rollstuhl für die Orang-Utans und den Regenwald

Benni Over | TELEPOLIS

Trotz Handicaps setzt Benni seine ganze Kraft für die Rettung der Orang-Utans ein. Denn die Waldmenschen sind akut vom Aussterben bedroht. Weil deren Lebensraum, der Regenwald, hektarweise abgeholzt oder durch Brandrodung zerstört wird – 200 Fußballfelder stündlich. Dies hat schon jetzt dazu geführt, dass auf Sumatra und Borneo nur noch 70.000 wildlebende Tiere leben.

Auf den gerodeten Regenwaldflächen entstehen riesige Monokulturen an Palmölpflanzungen. Kein Platz mehr für Orang-Utans – auch nicht für die Menschen vor Ort, die zuvor ihr Land, oft unter massiven Druck der übermächtigen Palmölindustrie, verkauft haben.

„Alles weit weg!“, könnte man meinen. „Nein, ganz nahe“; denn die Regenwaldzerstörung hat auch dramatischen Folgen für den Klimawandel, weltweit.

„Das alles muss sich ändern“, so Benni Over vor rund fünf Jahren. Aber wie? Mit Hilfe seiner ambulanten Hilfen und dem Haus der Medienbildung in Ludwigshafen produziert Benni einen Kindertrickfilm mit dem Titel „Henry rettet den Regenwald“. In der rein fiktiven Geschichte, jedoch mit realen Bezügen, lebt ein kleiner Orang-Utan namens Henry glücklich mit seiner Mutter in den Regenwäldern der Insel Borneo. Doch schnell muss er lernen, dass seine Heimat durch die Abholzung und Brandrodung der Menschen bedroht ist. Um Verbündete zu finden und seinen Lebensraum zu schützen, macht sich Henry auf die weite Reise rund um den Globus.

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